Aus dem Archiv: Aufgehoben, Vom April 2013

griet_avater
De dulle Griet

Das war ein Begriff, der mir sehr gefiel im Philosophieunterricht in den Siebzigern, als wir Hegel streiften. Soweit ich es richtig zusammenfasse waren damit drei Zustände gemeint:

  • Etwas was liegt wird aufgehoben, nach oben befördert
  • Etwas wird mit einem Anderen gleichen Gewichts aufgehoben, wie bei einer Waage
  • Etwas verschwindet bei diesem Aufheben ins Nichts, wie eine Null
nadas
Berliner Zeitung

Manchmal geschieht erst das Eine, dann das Andere als Resultat; man findet eine Einsicht, und das Weltbild rückt sich zurecht; man hat etwas aufgehoben vor langer Zeit und findet, dass es inzwischen bedeutungslos geworden ist.

Hier hab ich einen Schnipsel aus der Berliner Zeitung aufgehoben, eine Besprechung zum Heft 2/2013 von Sinn und Form, und ich überspringe Wagner, wenn es auch für andere wichtig sein mag, ich hake mich an Lepenies fest und denke, dass es sich lohnen würde, die Zeitschrift  dafür zu kaufen, schon allein für seine Formulierung zu Wapnewski als einer, der etwas zu sagen hat und woraus Arno Widmanns Besprechung seinen Titel entlehnt.

Und schließlich ende ich im letzten Absatz: „Was meint Nádas zur Situation in Ungarn heute? …“ Was Péter Nádas meint, scheint mir, hat Geltung über den Tag hinaus, und deswegen hebe ich dieses Zitat auf, damit es nicht in den Reißwolf gerät.


und vom 26. April 2013:
Ein Satz am Morgen, aus heiterem Himmel
„Vom Papst hört man auch kaum noch was.“

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