Aus dem Archiv: 2010; Elisabeth von Heyking; „Briefe die ihn nicht erreichten“

Heyking
Wikimedia Commons

„Mein nächster Brief wird in New York auf die Post gegeben werden, und über Kanada, den Stillen Ozean und Japan wird er zu Ihnen reisen – von Osten, von Westen, von allen Seiten, die Erde umschließend, ziehen die Gedanken zu Ihnen, lieber Freund.“

Ein Briefroman aus der Jahrhundertwende, der auf den wirklichen Reisen der Elisabeth von Heyking, geb. von Fleming basiert. Sie war (in zweiter Ehe) die Frau des preussischen Gesandten Edmund von Heyking. Nach einem Besuch bei ihm in Valparaiso, Chile, trat sie 1899 ihre Rückreise an, die sie über Vancouver, Banff, New York und schließlich nach Berlin führten. In seinem diplomatischen Dienst ist ihr Mann inzwischen aber in Peking, und bald, rastlos vor Sehnsucht, begibt sich Elisabeth auf den Dampfer „Kaiser Wilhelm der Große“.
Der Briefroman ist derzeit nur antiquarisch oder als Print-on-Demand-Ausgabe erhältlich.


Sieberg
Olms

Lieferbar im Georg Olms Verlag ist aber:

Herward Sieberg
Elisabeth von Heyking
Ein romanhaftes Leben
2012; 628 S. mit 34 Abb.
Gebunden 49,80 Eur
ISBN: 978-3-487-14774-1

 

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2 Kommentare zu „Aus dem Archiv: 2010; Elisabeth von Heyking; „Briefe die ihn nicht erreichten““

  1. Es gibt wieder Nachrichten zu Elisabeth von Heyking, in dem just gegründeten online-Literaturmagazin „tell“, dass sich die NYRB zum Vorbild nimmt. Darin schreibt Elke Heinemann am 18. März 2016 „Über die allmähliche Verfälschung der Schriften beim Redigieren“: […] „das Märchen befindet sich in ihrem Kopf. Sie könnte über das Märchen schreiben, in einem Briefroman vielleicht, aber dafür reicht ihre Lebenszeit nicht mehr aus.
    Elisabeth Baronin von Heyking, geborene Gräfin von Flemming, […]“
    http://tell-review.de/ueber-die-allmaehliche-verfaelschung-der-schriften-beim-redigieren/
    Ich hab’s noch nicht gelesen, bin aber gespannt.

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  2. Als ich heute in der Ausgabe der frühen Feuilletons von Arthur Eloesser (Vergangenheits Verlag [http://www.vergangenheitsverlag.de/index.php?mainm=7&id=7&buchid=75]) unter dem Stichwort „Couperus“ nachschlug, stieß ich auf seine (freundliche) Rezension vom 28. Juni 1903 von Heykings Briefroman. „…eine feine Beobachtungsgabe, wenigstens für die am sichtbarsten hervorragenden Spitzen moderner Kultur, und die Fähigkeit, diese Beobachtungen immer auf Grund einer frauenhaft gemütvollen Auffassung, mit einer Prägnanz wiederzugeben, die, ohne ein eigentlich künstlerisches Ergreifen des Objekts zu werden, doch über bloße feuilletonistische Schilderung oder Plauderei weit hinausgeht.“

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