Aufgehoben vom 12. September 2009

eckhardt
Berliner Zeitung, 12. September 2009
griet_avater
De dulle Griet

Ulrich Eckhardt besang vor fünf Jahren in der Berliner Zeitung ein untergegangenes Atlantis in Adieu West-Berlin, und diese Stelle gefällt mir besonders:

Daß die Kontrolle der Außengrenzen der Hoheit des (West-) Berliner Senats entzogen war, machte die Exklave zur „offenen Stadt“. Dieses besondere Merkmal hatte erhebliche Wirkung auf Milieu und Lebensart. Als offene Stadt zog West-Berlin alle an, die sich mit allzu einfachen Antworten nicht zufrieden gaben und den Dialog suchten. Es entstand ein Umschlagplatz für neues Denken, ein Treffpunkt der Suchenden, ein Laboratorium der Lebensentwürfe und ein Ort der Ahnung des Kommenden.

Aber Berlin bewußt so als offene Stadt zu erleben und zu beleben, das soll uns auch heute nicht genommen sein.

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