Statt Yennecott von Yang: Geistaussendung

pfingsten
Pfingsten
Elfenbeinminiatur Konstantinopel 11. Jhdt. Staatliche Museen Berlin

berenberg_gedichte_liDer letzte Vorlesemontag im Mai

fällt auf den Pfingstmontag. Deswegen findet der Gedichtabend am 25. Mai nicht statt. Das Vorlesen aus dem neuen Gedichtband von Jeffrey Yang, Yennecott, worauf ich schon sehr gespannt bin, ist aber jetzt vorgemerkt für den 22. Juni. Wenn Sie es bis dahin nicht aushalten, können Sie den schönen Band gerne schon kaufen kommen.

Hier ist als PDF das ganze Programm für den Juni

Die anderen Bände aus der schönen Gedichtreihe von Berenberg sind auch vorrätig.

Dank einer Leseprobe vom Verlag können Sie mit diesem Gedicht aus „Ein Aquarium“ testen, wie es zu Ihnen spricht vor und nach Pfingsten:

yangARISTOTLE
Aristotle thought eels
“the entrails of the earth.”
If “eels” were replaced with
“politicians” this image
would be a guideway
to a sign. Instead,
it’s an instance of
converting Metaphors
into Proprieties. And so Browne
doubted Aristotle’s leap
into Euripus.
For not understanding tide’s
motion, Aristotle recognized
the “imbecility” of reason.

ARISTOTELES
Aristoteles hielt Aale für
„die Eingeweide der Erde“.
Ersetzte man „Aale“ durch
„Politiker“, würde dieses Bild
den Weg zu einem
Zeichen weisen. Stattdessen
ist es ein Beispiel für die
Verwandlung von Metaphern
in Eigenschaften. Und so bezweifelte
Browne den Sprung des Aristoteles
in den Euripos.
Da er die Bewegung der Gezeiten
nicht verstand, erkannte Aristoteles
den „Schwachsinn“ der Vernunft.

(übersetzt von Beatrice Faßbender)

THAT Aristotle drowned himself in Euripus, as dispairing to resolve the cause of its reciprocation, or ebb and flow seven times a day, with this determination, Si quidem ego non capio te, tu capies me, was the assertion of Procopius, Nazianzen, Justin Martyr, and is generally believed amongst us. Wherein, because we perceive men have but an imperfect knowledge, some conceiving Euripus to be a River, others not knowing where or in what part to place it; we first advertise, it generally signifieth any strait, fret, or channel of the Sea, running betweene two shoars, as Julius Pollux hath defined it; as we read of Euripus Hellespontiacus, Pyrrhæus, and this whereof we treat, Euripus Euboicus or Chalcidicus, that is, a narrow passage of Sea dividing Attica, and the Island of Eubœa, now called Golfo de Negroponte, from the name of the Island and chief City thereof; famous in the wars of Antiochus, and taken from the Venetians by Mahomet the Great. […]

in: Pseudodoxia Epidemica ect. by Thomas Brown Knight, M. D., 1672, Chapter XIII

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