Nestroy in Rheinsberg

nestroy
Kurt Tucholsky Literaturmuseum

Für Spontane
am Donnerstag, 27. August, um 19:30 Uhr auf dem Kirchplatz in Rheinsberg
Johann Nepomuk Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt

Eine turbulente Geschichte von drei vorstädtischen Handwerkern, die nach einem Lottogewinn hinaus in die Welt gehen, dabei aber vom bösen Geist Lumpazivagabundus in das Ränke- und Heiratsspiel einer mächtigen Feenwelt verstrickt werden – Shakespears „Sommernachtstraum“ lässt grüßen…

Das war eine Ankündigung, die mir Freude bereitet und mich an unsere Radtouren nach Birten bei Xanten am Rhein erinnerte, wo wir, Ende der Siebziger, Aufführungen von Nestroy (Der Talismann) und von Kotzebue (Die Kleinstädter) im Amphitheater sahen. Was für eine schöne Sommertat.

Und wer es nicht nach Rheinsberg schafft, kann sich tröstend an das Buch wenden. Vorrätig sind: Nestroy; Der Unbedeutende und Nestroy bleibt! – Ein Aufruf, dem Rheinsberg nachgekommen ist.

nestroy_unbedeutende
Reclam
nestroy_offen
aufgeschlagen, zur Zeit im Schaufenster
nestroy
Edition Steinbauer

siehe auch: Von den Vorlesemontagen: Neurath und Nestroy

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3 Kommentare zu „Nestroy in Rheinsberg“

  1. Ich habe lange in meinem Gedächtnis gekramt, Michael, um mich direkt an die Handlung von Talismann nach immerhin einer Zeitspanne von beinahe vierzig Jahren – o mei! – zu erinnern, und zum Vorschein kamen eine Perücke mit rotem Haar und einige politische Anspielungen, die von Nestroys Zeiten in die damaligen bundesrepublikanischen Verhältnisse übersetzt worden waren und für gemütlich-heiteres Gelächter im Auditorium gesorgt hatten.

    Ja, und die Textura-Reihe ist wirklich schön bei C. H. Beck, Birgit. Es gibt da ein ganz besonderes Bändchen zu nordischen Balladen des Mittelalters, und Robert Frost Gedichte zweisprachig. Aber als ich jetzt nachschaute, staune ich, wieviel Schönes sonst inzwischen dort erschienen ist!

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  2. Was für ein schöner Zufall (wobei, naja, unter literaturaffinen Leuten passiert so was ja dauernd): gestern habe ich zwar nicht Nestroy, aber „Rheinsberg“ in einer schönen neuen Ausgabe der Reihe textura von C.H. Beck erworben. Und mich kindlich gefreut…

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