Fred Uhlman bei Diogenes

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Diogenes

Der Diogenes Verlag hat die wunderbare Erzählung von Fred Uhlman, „Der wiedergefundene Freund„, übersetzt von Felix Berner, inzwischen in einer schönen kleinen Ausgabe aufgelegt. Das Buch traf mit einigen wichtigen Ergänzungen unter den Bilderbüchern ein: „Babar„, „Ferdinand, der Stier“, „Herr Hase und das schöne Geschenk“, um nur drei zu nennen. Ein paar der Neuerscheinungen habe ich auch bestellt. Ich schreib‘ drüber, sobald sie eingetroffen sind.

„Der wiedergefundene Freund“ ist eines der Bücher, die mir über die Jahre wichtig bleiben, weil sie im Ton gut getroffen sind, und weil sie im Inhalt ein Geschenk sind, ein Aufscheinen von Menschlichkeit.

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Foto: © Diana Uhlman, auf der Diogenes Verlagsseite

siehe auch: Paris Review

Sadie Stein schreibt darin am 6. Oktober 2014 (frei übersetzt):

»Ich denke, wenn ich mich für einen zu selten erwähnten Titel stark machen würde, so wäre das vermutlich „Der wiedergefundene Freund“, die 1971 erschienene Erzählung von Fred Uhlman. „Der wiedergefundene Freund“ ist nicht ganz unbekannt – Arthur Koestler schrieb das Vorwort zur Neuauflage 1977, und 1989 schrieb Harold Pinter das Drehbuch für seine Verfilmung. Es ist auch nicht vergriffen; Sie können es immer noch in der schönen 1997 Ausgabe bei Farrar, Strauss & Giroux kaufen –  […] Ich frage mich, ob Menschen heutzutage das Buch zu geistreich finden, oder zu einfach, oder zu altmodisch. Vielleicht meinen Leser, sie hätten es schon vorher mal gelesen. Aber ich lege Ihnen nahe, es zu versuchen; es ist kurz und bewegend […] – vielleicht erweist es sich doch als ein Schatz.«

* * *

Die Diogenes Ausgabe hat auch das Vorwort von Arthur Köstler

zur Leseprobe vom Diogenes Verlag

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2 Kommentare zu „Fred Uhlman bei Diogenes“

  1. Danke für den Hintenherum-Hinweis auf die Buchpost-Würdigung von Uhlmans Erinnerungen*, die mich in den Zitaten an Ernst Tollers Erinnerungen, —- nun ja, erinnern. Weniger amüsant für mich und eher peinlich. Ich bleibe dabei, dass die kleine Erzählung bewegend und wahrhaftig ist, bin aber gespannt auf „The Making“. Mich stört allerdings, dass deutschsprachgige Bücher manchmal englischsprachige Titel behalten, was irreführend ist.
    *siehe: https://buchpost.wordpress.com/2011/06/03/fred-uhlman-the-making-of-an-englishman-1960/

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