Sonntags-Visite bei Heinrich Heine

Heinrich Heine in Berlin / Foto: Wolfgang Schiffer
Heinrich Heine in Berlin / Foto: Wolfgang Schiffer

Heinrich Heine – „…die Idee ergreift uns…“

… ich bitte Sie, mir Gesellschaft zu leisten. Folgen Sie mir nur ein paar Schritte, und wir sind schon auf einem sehr interessanten Platze.

Heinrich Heine: Briefe aus Berlin, zitiert von der Internetseite der Heinrich Heine Gesellschaft

Im kalten Februar, inspiriert durch einen Geburtstagstribut auf dem Blog Wortspiele, fasste ich den Plan, mit Heine Lektüre ausgestattet nach Berlin Mitte zum Kastanienwäldchen zu radeln, sobald die Sonne kräftig genug wäre, und dort am Heinrich Heine Denkmal ein Weilchen zu lesen, vorzugsweise in Gesellschaft Gleichgesinnter.

heinrich_heine_buchhandlung
in Memoriam: Die alte Heinrich Heine Buchhandlung von Berlin Zoo
© Kunstkanzlei

Wenn ich Annie Dunkelmann vertrauen kann:

  • Diesen Sonntag, am 3. April, wird es warm genug sein.
  • Ich habe ein Matinée geplant, so um 13:00 Uhr am Grzimek Denkmal
  • an der Ostseite der Humboldt Universität.
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Drei mal Heine, vorrätig im Laden: Kröner / Kröner / Reclam
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zur Berlin-Brandenburg Sektion

Wer Lust hat, kann dazu kommen, einen Heine in der Tasche. Jeder liest einfach leise vor sich hin, bis uns fröstelt, so vielleicht eine halbe oder dreiviertel Stunde. Danach kehren wir dann irgendwo ein auf einen heißen Kakao oder so, wo das Heinrich-Heine-Abenteuer mit einem freundlichen Austausch ausklingen kann. Ich freue mich, Freunde von Heines Schriften zu treffen.

In der Ferne sehen Sie schon – die Linden! Wirklich, ich kenne keinen imposantern Anblick, als, vor der Hundebrücke stehend, nach den Linden hinaufzusehen. Rechts das hohe, prächtige Zeughaus, das neue Wachthaus, die Universität und Akademie. Links das königliche Palais, das Opernhaus, die Bibliothek usw. Hier drängt sich Prachtgebäude an Prachtgebäude. Überall verzierende Statuen; doch von schlechtem Stein und schlecht gemeißelt. Außer die auf dem Zeughause.

Heinrich Heine, Briefe aus Berlin. 1822
Quelle: Heinrich Heine Portal,  1. Brief, Faksimile s. 86

PS.: Hundebrücke, jetzt Schloßbrücke. siehe auch Zeitreisen

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2 Kommentare zu „Sonntags-Visite bei Heinrich Heine“

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