Honoré de Balzac

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Honoré de Balzac / David Levine, NYRB

Wie immer, frei übersetzt nach Garrison Keillor:

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Des Schriftstellers Almanach Aus Garrison Keillors The Writer’s Almanac für den deutschsprachigen Leser
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Portrait de Balzac par Louis Boulanger, toile originale du Musée des Beaux-Arts de Tours (Quelle: Wikimedia commons)

Es ist der Geburtstag von einem, den man den Shakespeare des Romans genannt hat, Honoré de Balzac  (Bücher des Autoren), geboren in Tours, Frankreich (1799). Auf seines Vaters ausdrücklichen Wunsch studierte er Recht, aber lieber schrieb er, oder verlegte sich auf Tricks, um reich zu werden. Er war der Schrecken aller Schriftsetzer: immerzu änderte er seine Romane und ließ sie an Umfang wachsen, auch wenn die Druckfahnen schon vorlagen; dann mussten die geändert werden und Balzac musste es zahlen. Die meiste Zeit seines Lebens saß er tief in den Schulden und schrieb 14 bis 16 Stunden täglich, um mit den Gläubigern klar zu kommen. Er trug oft ein weißes Gewand und schluckte Tasse auf Tasse von starkem schwarzen Kaffee. Es gab drei Jahre, in denen er mehr als 20 Werke schrieb.

Das Ergebnis seines Schaffens war ein enormes Werk – mehr als 90 Romane und Novellen – das er La Comédie Humaine (Die menschliche Kommödie) nannte. Er verstand sich als „Sekretär der französischen Gesellschaft“ und war dermaßen gründlich, dass Oscar Wilde einmal sagte: „Das 19. Jahrhundert, so wie wir es kennen, ist hauptsächlich eine Erfindung von Balzac.“

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