Dorothy L. Sayers

sayers
Hodder & Stoughton

Wie immer, frei übersetzt nach Garrison Keillor:

Des Schriftstellers Almanach Aus Garrison Keillors The Writer’s Almanac für den deutschsprachigen Leser

»Es ist der Geburtstag der englischen Kriminal-Schriftstellerin Dorothy L. (Leigh) Sayers (Bücher dieser Autorin), geboren in Oxford (1893).Sie war eine der ersten Frauen, die an der Oxford Universität Ihren Abschluß machten; das war 1915 mit einem Diplom in Literatur des Mittelalters. Sie zog nach London und nahm eine Stelle an als Korrektor bei der größten Werbeagentur in England, und sie war dort ungeheuer erfolgreich. Von Ihr stammen Slogans wie “My goodness, my Guinness” [wortwörtlich, aber bar des Wortwitzes: ‚Meine Güte, mein Guinness!‘] und “Lovely day for a Guinness” [‚Ein herrlicher Tag für ein Guinness!‘] und dem Spruch: “It pays to advertise!” [‚Es zahlt sich aus, zu werben !]. Ihre Arbeit verschaffte ihr ein gesichertes Einkommen, und sie fand die Zeit, zu schreiben. 1923 veröffentlichte sie ihren ersten Roman: Whose Body? [‚Ein Toter zu wenig‘ (‚Ein Toter in der Badewanne‘) Scherz / Wunderlich / Ü: Otto Bayer / vergriffen], in dem sie den berühmten Detektiv Lord Peter Wimsey vorstellt, einen Amateurschnüffler, der in 11 Romanen und 21 Kurzgeschichten mitspielt. Sayers‘ Lord Peter Wimsey Romane waren außerordentlich beliebt in England. Sie war berühmt dafür, mit unglaublichen Todesursachen aufzuwarten, wie beispielsweise giftige Zahnfüllungen, Katzen mit giftigen Krallen und einem Dolch aus Wassereis.“

“Even idiots ocasionally speak the truth accidentally.”

[‚Sogar Idioten sprechen hin und wieder die Wahrheit, aus Versehen.‘]

― Dorothy L. Sayers, Whose Body?

PS: noch ein wiederverwerteter Kommentar à propos von mir:

»Ich las Sayers auf Englisch, und Murder must Advertise (Mord braucht Reklame) war der erste, ungeheuer witzig in jeder Hinsicht. Sayers war selber Werbetexterin und beschreibt herrlich das Büro-Milieu. Ich mochte auch „Five Red Herrings“, (obwohl das Fahrplanstudium etwas öd in die Länge geht). Sayers beschreibt darin ganz herrlich eine Künstlerkolonie in Galloway, und man macht dort gleich beim Lesen sozusagen Ferien. „Bellona Club“ ist für das weibliche Geschlecht reizvoll, weil man da ja eigentlich nicht reingehört. Der Fall ist auch schön abstrus. Wenn ich mich recht entsinne, geht es bei „Whose Body“ um eine ‚alte Leiche‘, und ich fand es bemerkenswert, wie Sayers das Thema Alter und Gleichgültigkeit über das Schicksal alter Menschen behandelt (ein bisschen wie bei der Barnaby-Episode „Drei tote alte Damen“, nur intelligenter).
Als nächstes Abenteuer literarischer Krimis, bzw Agentenabenteuer würde ich die Ashenden-Kurzgeschichten von Somerset Maugham lesen. Sehr, sehr gut.«

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