„Wor saelde Strit on grot Gedrüß / Dor hör ek t’hüß“

Laternen zum Sankt Martins-Fest, aus Kinderjahren von E*** und G***

Ein Gruß vom Sankt Martinstag

Wie in jedem Jahr feierten wir zu Hause das Martinsfest mit Freunden und Geschwistern. Den Brauch, dazu einzuladen, übernahm ich von unserem Nachbarn aus Kinderzeiten, der als Chefarzt Raum und Möglichkeiten hatte, das halbe Wohnviertel einzuladen, und mir sind diese alljährlichen frohen Abende mit Pöfferkes, Laternen, Gesang und friedlichem Miteinander in lieber erinnerung geblieben.

Zum Auftakt dieses Martinsgrußes habe ich eine Zeile aus „Wor hör ek t’hüss“ von Theodor Bergmann* ausgewählt, daß er – vorm 2. Weltkrieg – in Kävels Platt verfasste und das, seitdem als Heimatlied erkoren, zumindest zu meiner Zeit in Kevelaer alljährlich von allen am Martinszug Beteiligten tüchtig gesungen wurde. „Wo selten Streit und Verdruß herrschen, da bin ich zuhause“ Von der Reihe an Bildern habe ich entsprechend die Laterne von G*** zur Illustration ausgewählt, die den in römischen Diensten stehenden Martinus zeigt, als er gerade die Waffen fallen läßt, weil er den Kriegsdienst nicht mit seinem Christsein vereinen kann.

*   zitiert von: »Maisüches on Heijblumme« (Kevelaer 1929, vergriffen), aus privatem Regal

Martinus quittiert das Soldatenwesen / Meister J* von der Martinslaterne, November 2017

Hier sind noch ein paar Kostproben von Laternen, die über die Jahrzehnte von diversen Mitgliedern der Familie angefertigt worden sind. Allen Lesern wünsche ich Frieden.

siehe auch:

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