Kalenderblätter April, Teil Eins (von vier Teilen)

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Über die Wohnung verteilt sind alte Terminkalender (engagement calendars) verteilt als eine Wandelgalerie. Hier sind die Bilder für den April:

Impressionisten und Pangramme

Monet unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Unter den Griechen und Römern angesiedelt (- sieh Kapitel Lateinkurs unten -) steht der Kalender von 2019: „Impressionism – Museum of Fine Arts Boston“, den E* uns geschenkt hat und der bei einem Ausschnitt aus dem Bild von Claude Monet aufgeschlagen ist: „Mohnfeld, nahe Giverny“. Am 22. Februar öffnete die Ausstellung Monet Orte in Potsdam, und D* und ich hatten schon einen Besuch geplant. Aber dann kam es zur großen Schließung wegen der Pandemie. Das Museum Barberini Potsdam tröstet auf seiner Seite mit virtuellen Besuchen, und vielleicht hole ich mir ja mit E*s Weihnachtsgutschein den Katalog zur Ausstellung bei der Schleicherschen in Dahlem, wenn ich an der FU die Hausarbeit vom letzten Semester in den Briefkasten werfe.

Auch in Boston läuft derzeit eine Ausstellung: Monet and Boston: Lasting Impression. Hier gibt es eine weitere Monet-Seite mit Verbindungen zu zwei begleitenden Videos.

Für den Mohn beginnt die Blüte eigentlich ja erst im Mai. Vielleicht ist dies ein Sinnbild für die Hoffnung, daß wir diese beklemmende Zeit von sozialer Abschirmung und – für viele – finanzieller Unsicherheit eines Tages durchschritten haben.

Vom Cambridge Lateinkurs

…. der historische Atlas vom alten Rom (Penguin) leistet auch immer wieder gute Dienste …

Den Cambridge Latin Course, Bände 1 und 2, haben wir früher in Kanada – unserer Zeit voraus – in der Hausschule durchgearbeitet. Onkel Fritz Kempner, der leidenschaftliche Altphilologe, hatte ihn empfohlen. Auf der begleitenden Sprachkassette sind die Texte in einem fröhlichen lebendigen Latein gesprochen, das sehr italienisch klingt und mediterran leuchtet. In unseren Gymnasien und in der deutschen Bildungswelt ist das alles ja eher gestelzt und wichtigtuerisch oder – wenn es um Kirche geht – weihevoll. Es geht im Kurs übrigens über das Leben in Pompeii „kurz davor“. Latein lernen – dazu hätte ich auch mal wieder Lust. Aber erst mal will ich Arabisch ordentlich abschließen, und ich bin gespannt, wie in diesem Sommersemester die Umwandlung der Freien Universität Dahlem zur Fern-Uni klappt.

Pangramme

In der Nische, (neben der Peruanischen Gruppe aus der Chancay Kultur*) hängt der von Ansgar Reul gestaltete Wandkalender 2019 (Vorwortseite, die ich derzeit aufgeschlagen lasse, weil das Rot mich erfreut) mit Pangrammen, also Sätzen, in denen alle Buchstaben des Alphabets vorkommen, wie bei diesem vom April: „Jörg bäckt quasi zwei Haxenfüße vom Wildpony“, was natürlich ziemlicher Quatsch ist, aber lustig trotzdem.

Ansgar Reul, "Vogels"
Illustration von Ansgar Reul       aus dem Buch „Vogels“ (niederländisch)

Grafiker Ansgar Reul

Dabei möchte ich gleich Reklame machen für meinen geschätzten Neffen. Er ist ausgebildeter Grafiker und seine Kunst über das Internet an: Ansgar Reul Store

Peruanische Figurengruppe, Chancay Kultur

*  Hier gibt es Information zur Chancay Kultur (1000 – 1400), allerdings auf Englisch, von der School of Human Ecology, Madison. Die deutschen Museums-Seiten sind da etwas mager. Sie beschreiben die Objekte. Mimina erzählte, wie diese Figuren zu Tausenden im Wüstenstreifen von Lima gefunden wurden, wo sie sich wegen des Klimas gut erhalten haben. Es waren Grabbeilagen. Wenn man im Internet sucht, sieht man, daß sie zu einem Handelsobjekt degradiert sind. Für mich ist es ein lebendiges Verbindungsstück zu Mimina, die inzwischen gestorben ist, zu ihrem Leben und Arbeiten in Peru mit den Menschen und ihrer langen Geschichte und zu unserer eigenen Geschichte.

Foto: Eine glückliche kleine Familie – Geschenk von Mimina zur Geburt unseres Töchterchens

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