Festland, von Markus Werner

Markus Werner Festland Roman S. Fischer, 1996 Tb 9,99 € Patronatsbuch No 42 Vor ein, zwei Tagen ließ sich K.* dieses Buch aus dem Fenster reichen, setzte sich und verfiel einige Zeit in Stille, tauchte dann wieder auf und meinte zufrieden: das liest sich gut an, das nehme ich. Nun habe ich den Roman nachbestellt… Weiterlesen Festland, von Markus Werner

aus Lepenies‘ Dankesrede 2006

»Es wäre selbstmörderisch, auf "Gegnerforschung" zu verzichten. Notwendig ist es, der Militanz wehrhaft zu begegnen auch mit den Mitteln der Wissenschaft. Es reicht aber nicht mehr aus, sich zum Erkennen von Gegnern und zur Abwehr von Feinden wie in Bismarcks Zeiten in die Mentalität von Fremden zu versetzen. Wenn beispielsweise der britische Innenminister die Terroristen… Weiterlesen aus Lepenies‘ Dankesrede 2006

Krähen, bei Matthes & Seitz

Cord Riechelmann Krähen Ein Portrait Matthes & Seitz, 2013 18,00 € Kaum war der März in die Stadt gezogen, gebärdeten sich die Nebelkrähen wie wild und lärmten im Pulk in noch kahlen Bäumen, jagten im krächzenden Durcheinander durch wolkige Himmel über Dächerfirsten und ließen sich endlich, in den letzten Tagen, zu zweit oder dritt auf… Weiterlesen Krähen, bei Matthes & Seitz

Benjamin an Kracauer, aus Paris

M* schickte dieses Motiv aus einem jüngst gelesenen FAZ-Artikel (- Bettina Hartz rezensiert* die neue Kracauer Biographie von Jörg Später, auch bei Suhrkamp erschienen / 39,95 € -): eine Postkarte, die Walter Benjamin an Siegfried Kracauer schrieb; und das passt zu der Nachricht, dass ich jetzt mal endlich das Passagen-Werk von Walter Benjamin besorgt habe… Weiterlesen Benjamin an Kracauer, aus Paris

Kappacher und Kellendonk

Mit einem Satz hinein Walter Kappacher Trakls letzte Tage & Mahlers Heimkehr Müry Salzmann, 2014 Und hab' ihm gesagt, dass man sich mit Gedichten im Grunde nicht mitteilen könne ... Alle hätten es versucht. Rimbaud habe bekanntlich in sehr jungen Jahren schon aufgehört zu schreiben, habe sich ganz anderen Dingen zugewandt. Für mich sei jedoch… Weiterlesen Kappacher und Kellendonk

Elliot Paul und Christian Morgenstern bei Maro

Wenn ich so die Seite vom Maro Verlag anschaue, dann fällt mir die Grafik auf, und die beiden Bücher, die ich mir vom Programm herausgepickt habe, sind jedes für sich sehr schön gelungen, finde ich. Das Buch von Paul Elliot ist erst im letzten November herausgekommen, aber in der englischsprachigen Welt ist es schon lange… Weiterlesen Elliot Paul und Christian Morgenstern bei Maro

Lauschen und Staunen – Versefest im März

Hier das Grußwort vom Schirmherrn und Patron Jan Wagner, das mir sehr aus dem Herzen spricht: Irgendwo auf dem Weg von der Kindheit zum Dasein der Erwachsenen geht etwas verloren. Wie könnte es sonst sein, dass so viele Mitmenschen mit Stirnrunzeln, nervösem Hüsteln, einem peinlich berührten Blick auf die eigenen Schuhspitzen reagieren, sobald die Rede… Weiterlesen Lauschen und Staunen – Versefest im März

Venevitinov, E. T. A. Hoffmann und Freunde

Mit einem Satz hinein: Der Roman des Freiherrn von Vieren Adelbert von Chamisso war Nachbar, als er noch Kurator des Botanischen Gartens in Berlin war, zu seiner Zeit am Ort des heutigen Kleistparks. Er gehörte zum Seraphiensorden, (später Serapions-Brüderschaft), wie auch die anderen drei Autoren, deren "Roman des Freiherrn von Vieren" aus Chamissos Nachlass im… Weiterlesen Venevitinov, E. T. A. Hoffmann und Freunde

Feine Bücher vom Nimbus Verlag

Im Februar kann man schon sagen, daß wir dem indiebookday entgegensegeln, und heute trafen die ersten Boten dieses freudigen Festes der kleinen, unabhängigen Verlage ein. Nach und nach werden etwa so viele eintrudeln, wie die belgische Verwandtschaft von Käpt'n Haddock umfasst, - nur so viel erträglicher und willkommener. Heute die ersten zwei: Pina Bausch im… Weiterlesen Feine Bücher vom Nimbus Verlag

Romain Rolland (Teil 3)

Klassiker und Kaffee Meine Französischkenntnisse sind mehr als dürftig, aber dieser Rolland ist der einzige in unserem Bestand, aus der Bibliothek der Ahnen herübergerettet. So wenig ich wortwörtlich verstand, fesselten mich doch diese ersten Sätze und ließen mich denken, daß sich in ihnen auch Rolland selbst beschreibt, widerwillig hineingeboren in grausame Zeiten. Hier aus der… Weiterlesen Romain Rolland (Teil 3)