Der Geist weht, wo er will

Vom heiligen Geist im Koran Als ich mich im letzten Semester für eine Hausarbeit virusbedingt auf elektronischem Weg mit arabischen Manuskripten befasste, wurde ich wieder einmal der Fülle an Material gewahr, die jeder mit Computer sichten und bewundern kann im Museum daheim auf dem Bildschirm. Hier oben ist beispielsweise ein Ausschnitt aus einem Blatt, das... Weiterlesen →

Den Faden aufnehmen

Das Studentenleben bringt dieses Trickeln von Einträgen mit sich, wo zuvor ein relativ stetiger Strom geflossen war. Aber nun, wo mit Ausfallen des Freitagseminars die vorlesungsfreie Zeit heute schon angebrochen ist, gebe ich meinem Sehnen nach, über dieses Forum endlich wieder zu kommunizieren. Der Auftakt In seiner Einleitung zum Buch "Der Käse und die Würmer"... Weiterlesen →

Quodlibet im Januar

Wie kann ich mir merken, wer die Abbasiden waren? Mit all den Ayyubiden, Buyiden, Sulaihiden* war ich da zwischendurch ratlos, auch, als der Hinweis kam, dass es eine Dynastie war, die sich auf einen Herrn Abbas begründet hatte, danke dafür. Aber wäre der Name Harun ar-Rashid gefallen, hätte ich mich wieder erinnert. Die Abbasiden herrschten... Weiterlesen →

Schaufenster November

Streng genommen habe ich keine Zeit hierzu, aber ich kann's nicht lassen, und die Abende werden lang und die Lust aufs Lesen - neben den Pflichtlektüren - steigt. Deswegen habe ich mal wieder aus den Regalen und vom Lesetisch einen feinen kleinen Stapel versammelt mit Büchern, die - oder in denen - ich schon gelesen... Weiterlesen →

Schaufenster September

Herr D*** regte an, ohngeacht der Ladenschließung auch weiterhin Bücher ins Schaufenster zu stellen, was ich hiermit zum ersten Male tue. Es befreit, nicht mehr unter Druck zu stehen, mit Büchern genügend Geld zu verdienen, um die Miete bezahlen zu können. Dafür sind mir die lieben Kunden und Ladengäste abhanden gekommen. Umsomehr hoffe ich, daß... Weiterlesen →

Basislager bezogen / Sinn und Form

Das Foto, das den Artikel von Nicole Krauss, "Retten wir die Buchhandlung!", illustrierte, hing gleich hinter der Ladentür. Mein Entzücken über das Bildmotiv wurde über die Jahre von vielen Besuchern und Kunden geteilt. Jetzt soll es für eine ermessliche Ewigkeit den Buchmerkur als Motto zieren. Und weiter geht's vom Basislager aus. Gefolgschaft Mit meinem Auszug... Weiterlesen →

Abschied von de Bruyns Jean Paul

Nun habe ich auch die letzten Seiten in de Bruyns Buch gelesen, und da führt er uns durch die Bibliothek, die den Hintergrund für sein Schreiben liefert: Bücher von und über Jean Paul (beispielsweise Olaf Reincke; Krisenerfahrung und humoristische Erzählperspektive im Frühwerk Jean Pauls - eine Dissertation von 1974), zur Kultur- und Geistesgeschichte (hier nenne... Weiterlesen →

Jean Paul, Vernunft und Glaube

In diesen Tagen lese ich in Günter de Bruyns Biographie: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Etwas von Jean Paul schwebt mir schon ewig als Lektüre vor, aber es ist noch nicht dahin gekommen. Immerhin lese ich nun endlich de Bruyn [Bücher von diesem Autoren], was ich auch schon lange vorhatte, und bin nicht... Weiterlesen →

Erich Maria Remarque (1898-1970)

Fotoquelle: The New Statesman wie immer, frei übersetzt aus Petri Liukkonens "Authors' Calendar" »[...] Erich Maria Remarque wurde in Osnabrück in bescheidenen Verhältnissen geboren. Seine Ahnen waren Franzosen; der Familienname war im frühen 19. Jhdt. "eingedeutscht" worden. Peter Franz Remark, Remarques Vater, war ein dürftig gelöhnter Buchbinder. Obwohl Franz Remark kein sonderliches Interesse in intellektuellen... Weiterlesen →

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Nach oben ↑