Ernest Renan, Nation und Jesus

Diese Anmerkung aus den Geschichtsnotizen der Berliner Zeitung, die ich in der Wochenendsausgabe gerne lese, habe ich aufbewahrt, einmal, weil Ideen zu Nation und Konföderation mich beschäftigen, aber vor allem, weil ich Renans "Leben Jesu" gerne gelesen habe. Der Diogenes Verlag führt ihn noch in seinem Autorenregister, übrigens mit einer liebenswert altmodischen Würdigung Stefan Zweigs… Weiterlesen Ernest Renan, Nation und Jesus

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Benjamin an Kracauer, aus Paris

M* schickte dieses Motiv aus einem jüngst gelesenen FAZ-Artikel (- Bettina Hartz rezensiert* die neue Kracauer Biographie von Jörg Später, auch bei Suhrkamp erschienen / 39,95 € -): eine Postkarte, die Walter Benjamin an Siegfried Kracauer schrieb; und das passt zu der Nachricht, dass ich jetzt mal endlich das Passagen-Werk von Walter Benjamin besorgt habe… Weiterlesen Benjamin an Kracauer, aus Paris

Benedetta Craveri in Berlin und New York

Reading Along the NYRB 50 Jahre New York Review of Books 50 Years Bei der fortschreitenden Lektüre alter Ausgaben der New York Review of Books - ich bin da noch im Jahre 1994 - stieß ich auf Benedetta Craveri. P. N Furbank bespricht dort ihr Buch, übersetzt von Teresa Waugh (Godine, 1994 - vergriffen), ‘Madame… Weiterlesen Benedetta Craveri in Berlin und New York

Romain Rolland (Teil 3)

Klassiker und Kaffee Meine Französischkenntnisse sind mehr als dürftig, aber dieser Rolland ist der einzige in unserem Bestand, aus der Bibliothek der Ahnen herübergerettet. So wenig ich wortwörtlich verstand, fesselten mich doch diese ersten Sätze und ließen mich denken, daß sich in ihnen auch Rolland selbst beschreibt, widerwillig hineingeboren in grausame Zeiten. Hier aus der… Weiterlesen Romain Rolland (Teil 3)

Romain Rolland (Teil 1)

Heute ist der Geburtstag von Romain Rolland (1866-1944) Hier wieder, von mir frei übersetzt und mit Zwischenüberschriften versehen, aus der Seite von Petri Liukkonen: »Französischer Romancier, Dramatiker, Essayist, Mystiker, Pazifist, dem 1915 der Nobelpreis für Literatur verliehen worden war. Romain Rolland erkannte, daß die Kunst Teil des Mühens sein muß, um die Menschen aufzuklären. In… Weiterlesen Romain Rolland (Teil 1)

Henri Matisse

»Heute ist der Geburtstag vom Maler Henri Matisse, der 1869 in Le Cateau in Frankreich geboren wurde. « Hier wieder, frei übersetzt, aus der Seite von Garrison Keillor: »Soweit Historiker uns sagen können, gab es keinerlei Anzeichen im frühen Leben von Matisse, dass aus ihm einmal ein Künstler werden würde. Er begann mit dem Studium… Weiterlesen Henri Matisse

Reclam – gelb, rot, bunt

Gelb! Czum zwentzigsten, Ob wol der mensch ynwendig nach der seelen durch den glauben gnugsam rechtfertig ist, und alles hatt was er haben soll, on das der selb glaub und gnugde muß ymer zunehmen biß ynn yhenes leben, So bleybt er doch noch ynn dißem leyplichen lebenn auff erdenn, und muß seynen eygen leyp regiern… Weiterlesen Reclam – gelb, rot, bunt

Für Mußestündchen, bei Suhrkamp und Reclam

Mit einem Satz hinein Nun geht es selbst mit dieser, spät ins Jahr hineingerutschten, Hitze vorüber. Die Tage werden kürzer; das Laub raschelt im Wind. Hier also ein Quartett an Büchern voll mit Gedichten und kurzen Texten, über die man nachsinnen kann - und ein Katalog, zum Stöbern und Lust bekommen, gratis dazu. Ich habe… Weiterlesen Für Mußestündchen, bei Suhrkamp und Reclam

Noch zwei Camus-Zitate aus: Der erste Mensch (Ü: Aumüller)

Plötzlich überfiel ihn ein Gedanke, der ihn bis ins Mark erschütterte. Er war vierzig Jahre alt. Der unter dieser Steinplatte begrabene Mann, der sein Vater gewesen war, war jünger als er. Und die Welle von Zärtlichkeit und Mitleid, die auf einmal sein Herz überflutete, war nicht die Gemütsregung, die den Sohn bei der Erinnerung an… Weiterlesen Noch zwei Camus-Zitate aus: Der erste Mensch (Ü: Aumüller)

Schülerprügeleien

Berauscht von der Schnelligkeit seines Sieges, den er so vollständig nicht erwartete, vernahm Jaques kaum die Gratulationen und bereits beschönigten Kampfberichte ringsum. Er wollte froh sein, war es auch irgendwo in seiner Eitelkeit, und doch, als er sich beim Verlassen des grünen Feldes nach Munoz umdrehte, legte sich ihm beim Anblick des fassungslosen Gesichts dessen,… Weiterlesen Schülerprügeleien