Basken bei Zubiaur, Waliser bei Davies

Pfingsten naht, ein passender Anlaß, etwas auf gobbledygook und Kauderwelsch einzugehen. Wenn man im Verzeichniss Lieferbarer Bücher die Stichworte baskisch und walisisch eingibt, sieht man auch bevor man alle Sprachführer ausgeklammert hat, daß die Waliser noch verborgenere Bücherexistenzen führen als die Basken. Meine Lektüre einer NYRB Ausgabe von 1994, als das Auftragswerk "A History of... Weiterlesen →

The Ten Thousand Things

Ein Roman von Maria Dermoût Vielleicht war es im Zusammenhang mit dem Roman von Hella Haasse, Das indonesische Geheimnis, den ich im Zusammenhang mit der Frankfurter Buchmesse und den Gastländern Niederlande und Flandern beim Transit Verlag bestellt hatte; jedenfalls empfahl mir vor langer Zeit K.*, diesen Roman von Dermoût zu bestellen, der sich ebenfalls mit... Weiterlesen →

et jrient so jrien

K.* sandte mir dieses Foto, auf dem die Ladenfahne im Vordergrund sich vorteilhaft entfaltet und dabei aber nicht verdeckt, wie Schöneberg sich im herrlichen Grün des Frühlings kleidet. Direkt vor dem Laden reckt sich gerade und hoch eine Platane, deren Krone noch reichlich Himmel zwischen dem jungen Laub durchschauen läßt. Zur Langenscheidtbrücke hin bietet sich... Weiterlesen →

Festland, von Markus Werner

Markus Werner Festland Roman S. Fischer, 1996 Tb 9,99 € Patronatsbuch No 42 Vor ein, zwei Tagen ließ sich K.* dieses Buch aus dem Fenster reichen, setzte sich und verfiel einige Zeit in Stille, tauchte dann wieder auf und meinte zufrieden: das liest sich gut an, das nehme ich. Nun habe ich den Roman nachbestellt... Weiterlesen →

Lamorisse, Boston und Wilder

Once upon a time in Paris there lived a little boy whose name was Pascal. He had no brothers or sisters, and he was very sad and lonely at home. Albert Lamorisse wiegt schwer in den Bildern meiner Kindheit. "Der rote Ballon" gewann 1956 als Kurzfilm die Goldene Palme von Cannes, vor meiner Geburt, und... Weiterlesen →

Shakespeare im Juli

Sly. For God's sake! a pot of small ale. 1.Servingman. Will't please your lordship drink a cup of sack? 2.Servingman. Will't please your honour taste of these conserves? 3.Servingman. What raiment will your honour wear today? 4 Sly. I am Christophero Sly; call not me honor nor lordship. I ne'er drank sack in my life;... Weiterlesen →

Von der weißen Ladenfahne

K.* hat sich gelegentlich über die ausgehängte Ladenfahne gewundert, die nichts als Nichts aufwies: soll das stehen für Kapitulation? Ist es eine Friedensfahne? *K. steht für Kunde - Geschichten von K. Ich mochte diese fünf Jahre des sanften Verstörens und visuellen Stolperns. Es ist immer gut, wenn man sich wundert und fragt. Aber über die... Weiterlesen →

Kröner eins, zwei, drei

Eine Novelle aus Irland, der Eichendorffsche Taugenichts und Franz Werfels blaßbaue Frauenschrift trafen in diesen Tagen ein. Eins "Ganz ehrlich: Wie gefällt Euch unser neuestes Cover?" hatte der Verlag seine Leser vorweg gefragt, und es gab einen, der geantwortet hatte; aber allen anderen mag es so wie mir gegangen sein: ich war sprachlos. Neulich saß... Weiterlesen →

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