Auf verstorbne wege von Byzanz

In der New York Review of Books rezensiert Josephine Quinn das neue Buch von Judith Herrin "Ravenna: Capital of Empire, Crucible of Europe" Auf dem Radar (4) Jubel, Freude, o Byzanz! Es steigt dein Ruhm, es dringt dein Glanz Zum Sternenzelt hinan. Zeno der Isaurier, Kaiser von Ostrom, in: Romulus der Große von Friedrich Dürrenmatt.... Weiterlesen →

Unendliche Güte einer liebenden Gottheit

Unendliche Güte einer liebenden Gottheit - So umreisst Geza Vermes eine der Lehren des Origines (ca. 185-254), in seinem Buch über das sich wandelnde Verständnis von Jesus, hin zum Christus. Titelillustration: Franz Marc (1880-1916), Tierschicksale (1913). Kunstmuseum Basel / Buch: Geza Vermes (1924-2013), Christian Beginnings (2013), Penguin. Kein Platz für ewige Verdammnis Die Lesereise durch... Weiterlesen →

Schaufenster September

Herr D*** regte an, ohngeacht der Ladenschließung auch weiterhin Bücher ins Schaufenster zu stellen, was ich hiermit zum ersten Male tue. Es befreit, nicht mehr unter Druck zu stehen, mit Büchern genügend Geld zu verdienen, um die Miete bezahlen zu können. Dafür sind mir die lieben Kunden und Ladengäste abhanden gekommen. Umsomehr hoffe ich, daß... Weiterlesen →

Basislager bezogen / Sinn und Form

Das Foto, das den Artikel von Nicole Krauss, "Retten wir die Buchhandlung!", illustrierte, hing gleich hinter der Ladentür. Mein Entzücken über das Bildmotiv wurde über die Jahre von vielen Besuchern und Kunden geteilt. Jetzt soll es für eine ermessliche Ewigkeit den Buchmerkur als Motto zieren. Und weiter geht's vom Basislager aus. Gefolgschaft Mit meinem Auszug... Weiterlesen →

Shangjun Shu in Übersetzung von K. Vogelsang bei Kröner

Kröner / Shang Yang (Foto: Fanghong / wikimedia commons) / Kai Vogelsang (Autorenfoto Reclam) Rechtzeitig mit den Wahlbenachrichtigungen traf frisch zum ersten Mal vollständig ins Deutsche übersetzt, von Kai Vogelsang bei Kröner, das Shangjun shu vom Fürsten Shang ein. Im Shanjun shu formuliert Gongsun Yang (geboren 390 v. Chr.) "frappierend moderne Gedanken zur Rationalisierung der... Weiterlesen →

Basken bei Zubiaur, Waliser bei Davies

Pfingsten naht, ein passender Anlaß, etwas auf gobbledygook und Kauderwelsch einzugehen. Wenn man im Verzeichniss Lieferbarer Bücher die Stichworte baskisch und walisisch eingibt, sieht man auch bevor man alle Sprachführer ausgeklammert hat, daß die Waliser noch verborgenere Bücherexistenzen führen als die Basken. Meine Lektüre einer NYRB Ausgabe von 1994, als das Auftragswerk "A History of... Weiterlesen →

Dem Vater der Pinguine

Sir Allen Lane hatte 1934 an der Bahnstation St David's die Idee, seine Penguin Books mit den markanten orangenen Buchrücken in die Welt zu setzen. Dort haben nun am 10. Mai, auf Initiative seiner Tochter Clare Morpurgo, einige seiner Nachkommen, Vertreter vom Penguin Random House, von der Great Western Railway und von lokalen Wohltätigkeits- und... Weiterlesen →

Fenton über Boccaccio und das Leiden

Reading Along the NYRB 50 Jahre New York Review of Books 50 Years Seit einigen Wochen liegt die NYRB vom Dezember 1994 schon aufgeschlagen, bei dem kurzen Artikel von James Fenton zu einem Aspekt in Boccaccios Il Decamerone, nämlich über die Rolle der Pest in der Gesellschaft. Wer schreibt schon gerne über die Pest; und... Weiterlesen →

Twelfth Night in April

Shakespeare Monday Each Month's first Monday at Schröersche is dedicated to Shakespeare. That is an hour of reading in allotted characters with whoever shows up at the shop. Sometimes there are three, sometimes six - the more the merrier. In that manner we've read through eleven plays so far and are just to embark upon... Weiterlesen →

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