Auf verstorbne wege von Byzanz

In der New York Review of Books rezensiert Josephine Quinn das neue Buch von Judith Herrin "Ravenna: Capital of Empire, Crucible of Europe" Auf dem Radar (4) Jubel, Freude, o Byzanz! Es steigt dein Ruhm, es dringt dein Glanz Zum Sternenzelt hinan. Zeno der Isaurier, Kaiser von Ostrom, in: Romulus der Große von Friedrich Dürrenmatt.... Weiterlesen →

Quodlibet im Januar

Wie kann ich mir merken, wer die Abbasiden waren? Mit all den Ayyubiden, Buyiden, Sulaihiden* war ich da zwischendurch ratlos, auch, als der Hinweis kam, dass es eine Dynastie war, die sich auf einen Herrn Abbas begründet hatte, danke dafür. Aber wäre der Name Harun ar-Rashid gefallen, hätte ich mich wieder erinnert. Die Abbasiden herrschten... Weiterlesen →

Schaufenster November

Streng genommen habe ich keine Zeit hierzu, aber ich kann's nicht lassen, und die Abende werden lang und die Lust aufs Lesen - neben den Pflichtlektüren - steigt. Deswegen habe ich mal wieder aus den Regalen und vom Lesetisch einen feinen kleinen Stapel versammelt mit Büchern, die - oder in denen - ich schon gelesen... Weiterlesen →

Schaufenster September

Herr D*** regte an, ohngeacht der Ladenschließung auch weiterhin Bücher ins Schaufenster zu stellen, was ich hiermit zum ersten Male tue. Es befreit, nicht mehr unter Druck zu stehen, mit Büchern genügend Geld zu verdienen, um die Miete bezahlen zu können. Dafür sind mir die lieben Kunden und Ladengäste abhanden gekommen. Umsomehr hoffe ich, daß... Weiterlesen →

Basislager bezogen / Sinn und Form

Das Foto, das den Artikel von Nicole Krauss, "Retten wir die Buchhandlung!", illustrierte, hing gleich hinter der Ladentür. Mein Entzücken über das Bildmotiv wurde über die Jahre von vielen Besuchern und Kunden geteilt. Jetzt soll es für eine ermessliche Ewigkeit den Buchmerkur als Motto zieren. Und weiter geht's vom Basislager aus. Gefolgschaft Mit meinem Auszug... Weiterlesen →

Abschied von de Bruyns Jean Paul

Nun habe ich auch die letzten Seiten in de Bruyns Buch gelesen, und da führt er uns durch die Bibliothek, die den Hintergrund für sein Schreiben liefert: Bücher von und über Jean Paul (beispielsweise Olaf Reincke; Krisenerfahrung und humoristische Erzählperspektive im Frühwerk Jean Pauls - eine Dissertation von 1974), zur Kultur- und Geistesgeschichte (hier nenne... Weiterlesen →

Jean Paul, Vernunft und Glaube

In diesen Tagen lese ich in Günter de Bruyns Biographie: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Etwas von Jean Paul schwebt mir schon ewig als Lektüre vor, aber es ist noch nicht dahin gekommen. Immerhin lese ich nun endlich de Bruyn [Bücher von diesem Autoren], was ich auch schon lange vorhatte, und bin nicht... Weiterlesen →

»Franz macht nichts

und die Welt geht weiter« Berlin Alexanderplatz lesen Es kommt Luft in die Sache, die Verbrecher verzanken sich ∴ Passt auf dem Klempnerkarl auf, in dem Manne geht was vor ∴ — weiter geht's im achten Buch, und Franz Biberkopf hat immer noch keinen Schimmer, was es mit Miezes Abwesenheit auf sich hat. Das nächste... Weiterlesen →

Dem Vater der Pinguine

Sir Allen Lane hatte 1934 an der Bahnstation St David's die Idee, seine Penguin Books mit den markanten orangenen Buchrücken in die Welt zu setzen. Dort haben nun am 10. Mai, auf Initiative seiner Tochter Clare Morpurgo, einige seiner Nachkommen, Vertreter vom Penguin Random House, von der Great Western Railway und von lokalen Wohltätigkeits- und... Weiterlesen →

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑