et jrient so jrien

K.* sandte mir dieses Foto, auf dem die Ladenfahne im Vordergrund sich vorteilhaft entfaltet und dabei aber nicht verdeckt, wie Schöneberg sich im herrlichen Grün des Frühlings kleidet. Direkt vor dem Laden reckt sich gerade und hoch eine Platane, deren Krone noch reichlich Himmel zwischen dem jungen Laub durchschauen läßt. Zur Langenscheidtbrücke hin bietet sich… Weiterlesen et jrient so jrien

Ernest Renan, Nation und Jesus

Diese Anmerkung aus den Geschichtsnotizen der Berliner Zeitung, die ich in der Wochenendsausgabe gerne lese, habe ich aufbewahrt, einmal, weil Ideen zu Nation und Konföderation mich beschäftigen, aber vor allem, weil ich Renans "Leben Jesu" gerne gelesen habe. Der Diogenes Verlag führt ihn noch in seinem Autorenregister, übrigens mit einer liebenswert altmodischen Würdigung Stefan Zweigs… Weiterlesen Ernest Renan, Nation und Jesus

Fenton über Boccaccio und das Leiden

Reading Along the NYRB 50 Jahre New York Review of Books 50 Years Seit einigen Wochen liegt die NYRB vom Dezember 1994 schon aufgeschlagen, bei dem kurzen Artikel von James Fenton zu einem Aspekt in Boccaccios Il Decamerone, nämlich über die Rolle der Pest in der Gesellschaft. Wer schreibt schon gerne über die Pest; und… Weiterlesen Fenton über Boccaccio und das Leiden

Buchhändler Sorimachi

Shigeo Sorimachi (反町 茂雄), Inhaber von Kōbunsō (弘文荘) Die Sammlung an Druckwerken der Princeton Universität pflegt ein wunderbares Logbuch, Graphic Arts Collection / Rare Books and Special Collections / Firestone Library , an dem ich mich ziemlich regelmäßig erfreue und aus dem ich hier und da schon zitiert habe. Heute würdigt der Kurator einen Versandbuchhändler… Weiterlesen Buchhändler Sorimachi

Benjamin an Kracauer, aus Paris

M* schickte dieses Motiv aus einem jüngst gelesenen FAZ-Artikel (- Bettina Hartz rezensiert* die neue Kracauer Biographie von Jörg Später, auch bei Suhrkamp erschienen / 39,95 € -): eine Postkarte, die Walter Benjamin an Siegfried Kracauer schrieb; und das passt zu der Nachricht, dass ich jetzt mal endlich das Passagen-Werk von Walter Benjamin besorgt habe… Weiterlesen Benjamin an Kracauer, aus Paris

Vico bei Lilla

Ein wichtiger Satz: Vico thought that to fall into the sin of anachronism, and to interpret the literature and law of the past in peculiarly modern terms, are the worst of vices in a historian or a philosopher. zitiert aus dem Artikel: Vico for Now, von Stuart Hampshire in der NYRB vom 3. November 1994… Weiterlesen Vico bei Lilla

Benedetta Craveri in Berlin und New York

Reading Along the NYRB 50 Jahre New York Review of Books 50 Years Bei der fortschreitenden Lektüre alter Ausgaben der New York Review of Books - ich bin da noch im Jahre 1994 - stieß ich auf Benedetta Craveri. P. N Furbank bespricht dort ihr Buch, übersetzt von Teresa Waugh (Godine, 1994 - vergriffen), ‘Madame… Weiterlesen Benedetta Craveri in Berlin und New York

Von Städten und Menschen

Aus dem Archiv (*April 2013) Als Fischer Taschenbuch ist gerade [*] von Italo Calvino Die unsichtbaren Städte erschienen (Le città invisibili, 1972). Ich fragte eine Italienerin: Wie ist das Buch so? und sie antwortete: "Schwierig, schwierig". Beim ersten Hingucken erscheint es mir eher leicht. Da sind lauter kurze Kapitel, die jeweils eine Stadt beschreiben. Doch… Weiterlesen Von Städten und Menschen

Lauschen und Staunen – Versefest im März

Hier das Grußwort vom Schirmherrn und Patron Jan Wagner, das mir sehr aus dem Herzen spricht: Irgendwo auf dem Weg von der Kindheit zum Dasein der Erwachsenen geht etwas verloren. Wie könnte es sonst sein, dass so viele Mitmenschen mit Stirnrunzeln, nervösem Hüsteln, einem peinlich berührten Blick auf die eigenen Schuhspitzen reagieren, sobald die Rede… Weiterlesen Lauschen und Staunen – Versefest im März

aus: „Ende gut, alles gut“

[ . . . ] Love all, trust a few, Do wrong to none: be able for thine enemy Rather in power than use; and keep thy friend Under thy own life's key: bechecked for silence, But never taxed for speech. ... »[ . . . ] Lieb alle, wen'gen traue Beleid'ge keinen, sei dem… Weiterlesen aus: „Ende gut, alles gut“