„Wor saelde Strit on grot Gedrüß / Dor hör ek t’hüß“

Ein Gruß vom Sankt Martinstag Wie in jedem Jahr feierten wir zu Hause das Martinsfest mit Freunden und Geschwistern. Den Brauch, dazu einzuladen, übernahm ich von unserem Nachbarn aus Kinderzeiten, der als Chefarzt Raum und Möglichkeiten hatte, das halbe Wohnviertel einzuladen, und mir sind diese alljährlichen frohen Abende mit Pöfferkes, Laternen, Gesang und friedlichem Miteinander… Weiterlesen „Wor saelde Strit on grot Gedrüß / Dor hör ek t’hüß“

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Schaufenster Oktober

Auch Pflichten halten angenehme Überaschungen bereit Als ich die Bildunterschrift verfasste, hatte ich noch mäßig Lust auf den Titel aus der Liste der empfohlenen Literaturzum Studium der Islamwissenschaften: Schirin Amir-Moazami; Politisierte Religion / Der Kopftuchstreit in Frankreich und Deutschland Das Für und Wider berührt mich kaum, wenn ich sehe, wie vielfältig jeglicher Kopfputz im Schöneberger… Weiterlesen Schaufenster Oktober

Fenton über Boccaccio und das Leiden

Reading Along the NYRB 50 Jahre New York Review of Books 50 Years Seit einigen Wochen liegt die NYRB vom Dezember 1994 schon aufgeschlagen, bei dem kurzen Artikel von James Fenton zu einem Aspekt in Boccaccios Il Decamerone, nämlich über die Rolle der Pest in der Gesellschaft. Wer schreibt schon gerne über die Pest; und… Weiterlesen Fenton über Boccaccio und das Leiden

Buchhändler Sorimachi

Shigeo Sorimachi (反町 茂雄), Inhaber von Kōbunsō (弘文荘) Die Sammlung an Druckwerken der Princeton Universität pflegt ein wunderbares Logbuch, Graphic Arts Collection / Rare Books and Special Collections / Firestone Library , an dem ich mich ziemlich regelmäßig erfreue und aus dem ich hier und da schon zitiert habe. Heute würdigt der Kurator einen Versandbuchhändler… Weiterlesen Buchhändler Sorimachi

Ernst H. Gombrich zum Geburtstag

Heute hat Ernst H. Gombrich Geburtstag (lieferbare Bücher von ihm), - hier wieder frei übersetzt und in Auszügen zitiert von Petri Liukkonens Seite Authors' Calendar - österreichischer / britischer Schriftsteller zur Kunst, Verfasser von ‘Die Geschichte der Kunst’ (1950), was in 20 Sprachen übersetzt wurde. Ursprünglich war das Werk für Teenager gedacht; aber weil es… Weiterlesen Ernst H. Gombrich zum Geburtstag

Krähen, bei Matthes & Seitz

Cord Riechelmann Krähen Ein Portrait Matthes & Seitz, 2013 18,00 € Kaum war der März in die Stadt gezogen, gebärdeten sich die Nebelkrähen wie wild und lärmten im Pulk in noch kahlen Bäumen, jagten im krächzenden Durcheinander durch wolkige Himmel über Dächerfirsten und ließen sich endlich, in den letzten Tagen, zu zweit oder dritt auf… Weiterlesen Krähen, bei Matthes & Seitz

Von Städten und Menschen

Aus dem Archiv (*April 2013) Als Fischer Taschenbuch ist gerade [*] von Italo Calvino Die unsichtbaren Städte erschienen (Le città invisibili, 1972). Ich fragte eine Italienerin: Wie ist das Buch so? und sie antwortete: "Schwierig, schwierig". Beim ersten Hingucken erscheint es mir eher leicht. Da sind lauter kurze Kapitel, die jeweils eine Stadt beschreiben. Doch… Weiterlesen Von Städten und Menschen

aus: „Ende gut, alles gut“

[ . . . ] Love all, trust a few, Do wrong to none: be able for thine enemy Rather in power than use; and keep thy friend Under thy own life's key: bechecked for silence, But never taxed for speech. ... »[ . . . ] Lieb alle, wen'gen traue Beleid'ge keinen, sei dem… Weiterlesen aus: „Ende gut, alles gut“

Herr Thomas Hardy verfasst ein Gedicht

Thomas Hardy ist auf Deutsch ziemlich gut vertreten [deutsche Ausgaben von Thomas Hardy]; gerade gibt dtv ihn neu in einer schmucken Taschenbuchausgabe heraus. Hier abgebildet ist die Übersetzung von Peter Marginter und Roswith Krege-Mayer von ‘Far From The Madding Crowd’, einen Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und der auch jüngst verfilmt worden ist… Weiterlesen Herr Thomas Hardy verfasst ein Gedicht

Romain Rolland (Teil 3)

Klassiker und Kaffee Meine Französischkenntnisse sind mehr als dürftig, aber dieser Rolland ist der einzige in unserem Bestand, aus der Bibliothek der Ahnen herübergerettet. So wenig ich wortwörtlich verstand, fesselten mich doch diese ersten Sätze und ließen mich denken, daß sich in ihnen auch Rolland selbst beschreibt, widerwillig hineingeboren in grausame Zeiten. Hier aus der… Weiterlesen Romain Rolland (Teil 3)